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Höhe über NN:
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869 m
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| Lage: |
Auf dem Gipfel des
Gönninger Roßberges über Gönningen, einem Stadtteil von Reutlingen

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| Nächste Wanderheime: |
Nägelehaus, 34 km; Sternberg, 25 km; Eninger Weide, 29 km |
| Pächter: |
Werner Mader ,
Roßberghaus, 72770 Reutlingen-Gönningen, Tel: 07072/7007, Fax:
07072/920591 |
| Bewirtschaftung: |
Ganzjährig, Ruhetag Montag und Dienstag |
| Übernachtungen: |
5 Doppelzimmer, 6 Vierbettzimmer, 3 Gruppenräume mit 8, 10 und 10 Betten |
Gasträume:
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3 Gasträume |
| Erforderliche Wanderkarten: |
TK 50: Blatt 523 Tübingen, Reutlingen oder
von den alten TK 50 (diese Karten werden nicht mehr aufgelegt) L7520
Reutlingen oder Blatt 17 Rottenburg, Balingen oder
TK 35 (dieses Kartenwerk ist noch im Aufbau begriffen): Blatt 18 |
Allgemeines:
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Turm und Wanderheim
wurden 1913 zum 25jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins auf der
damals noch ziemlich waldfreien Kuppe des Roßberges erbaut. Der
Turm ist in das Wanderheim integriert. Die ersten Zimmer befanden
sich alle im Turm - in jedem Stockwerk eines. Als Beispiel der
Leistungsfähigkeit des Schwäbischen Albvereins und seiner
Fortschrittlichkeit wurden Turm und Wanderheim in der neuartigen und
damals modernsten Gußbetontechnik errichtet. Kies, Sand und Zement
wurden noch von Hand gemischt und gestampft. Die Mängel dieser
Pionierleistung beschäftigen noch heute die Bausachverständigen des
Vereins. Die Erweiterungen der 30er und 60er Jahre fügen sich dem
Gesamtbild gut ein. Feuerstellen und Spielplatz finden sich beim Turm.
Die Kuppe des Roßberges sitzt auf dem langgezogenen Roßfeld auf, das
eine weit ins Albvorland vorspringende Berghalbinsel bildet. Die freien
und weitgeschwungenen Wiesen des Roßfeldes geben dem Besucher das Gefühl
von Freiheit und Leichtigkeit. Die Aussicht vom Quenstedtdenkmal kurz
vor dem Gipfel der Bergkuppe, oder von den Zimmern des Wanderheimes und
erst recht von der Turmplattform ist großartig, bei Tag ebenso wie bei
Nacht. Gelegentlich sind die Zacken der Alpenkette zu sehen. Der Blick
vom großen Gastraum auf den Albtrauf ist wie ein herrliches
Landschaftsgemälde. |
| Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der
seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die
Mitgliedskarte vorgelegt werden. |
Achtung! Unsere Routenbeschreibungen –
Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der
Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig
zur Orientierung herangezogen werden.
Anfahrt und Zugänge: |
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Wanderungen:
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Wiesazseen und
Pfullinger Berg: Vom WH mit dem blauen Dreieck nach Osten absteigen.
Achtung! Nach Verlassen des Waldes am Fuß des Roßberges wird die
Zufahrtsstraße überschritten, dann geht’s auf einem wenig ausgeprägten
Wiesenweg auf den Wald zu, und in diesem steil hinab zum Fahrsträßchen
von Gönningen zum Roßberg. Auf diesem Sträßchen wenige m abwärts bis
nach rechts ein guter Forstweg abbiegt; auf diesem in leichtem Gefälle
zum Parkplatz vor den Wiesazseen. Diese sind eine Naturlandschaft aus
zweiter Hand. Bis vor ca. 35 Jahren waren dies noch Tuffsteinbrüche. Sie
wurden stillgelegt und der Natur überlassen. Es bildeten sich 3 Seen und
einige kleine Wasserfälle. Es lohnt sich, das Gebiet kreuz und quer zu
erkunden. Vom Parkplatz am Eingang des Ramstels geht’s auf dem Weg mit
blauer Raute hinauf auf den Pfullinger Berg. Dort können nun die
artenreichen Mähderwiesen besucht werden oder die Aussichtspunkte am
Rande der Berghalbinsel. Abstieg dann wie Aufstieg. Wir gehen zum
Forstweg an der Westseite der Seen und biegen dann in die Waldschlucht
Bernloch ein. Der Weiterweg ist nach der Karte nicht zu verfehlen. 12 –
16 km |
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Pfullinger Berg und Gielsberg: Vom WH
entweder nach Westen absteigen und auf dem Jägerwegle (blaue Gabel,
schönerer, aber längerer Weg) nach Gönningen oder Abstieg nach Osten
(blaues Dreieck) auf dem nächsten Weg nach Gönningen. Von Gönningen zum
– Stöffelberg (bei ausreichender Zeit) oder Barmkapf (nach der TK gehen)
– Neben den noch eindrucksvollen Wällen der einstigen Burg Stöffelberg
kann auch der Aussichtspunkt am Nordende des Pfullinger Berges
angewandert werden. Die einmähdigen Wiesen auf diesem Berg werden erst
im Juli/August gemäht und stehen vorher in einem farbenprächtigen
Blütenflor. Auf dem Weg mit blauer Gabel Aufstieg zum Gielsberg –
Scheiterhau – Genkingen – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1)
zum Wanderheim, mit Stöffelberg und rund um die Wiesen auf dem
Pfullinger Berg 17 km |
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Filsenberg und Bolberg: Vom WH nach
Westen absteigen, durch eine Waldschlucht westl. des Langenberges hinab
zum Sträßchen am Öschenbach, vorbei am Freibad und die (wenig befahrene)
Fahrstraße hinauf zum Filsenberg. Die einmähdigen Wiesen und der
Meisenbühl sind Naturschutzgebiet; dort dürfen die Wege nicht verlassen
werden. Ein Gang nach Westen zum aussichtsreichen Hochbarn ist lohnend.
Die weit geschwungenen, parkartigen Wiesen vermitteln ein Gefühl der
Freiheit und Hochstimmung. Den Rückweg nehmen wir über den Bolberg (auf
dem Weg mit blauer Gabel), dann auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg
hinab zum Hirschhäusle und wieder hinauf zum Wanderheim, 13 km |
Radwanderung:
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Ins oberste Laucherttal: Vom WH auf der Fahrstraße nach Genkingen:
- auf der L382 nach Undingen
– auf dem Radweg vorbei am Auchtert (TP 842) und dem Campingplatz
Sonnenmatte nach Erpfingen
- oder mit einem kleinen
Umweg zur Bärenhöhle; dann aber ab Genkingen auf dem SAV-Weg mit roter
Gabel bis zur Abzweigung des SAV-Wanderweges mit roter Gabel zur
Bärenhöhle; dann von dieser auf den Radwegen östl. der Erpf durch weites
offenes Gelände, leicht hügelig und mit vereinzelten Wacholderheiden
bis zur Abfahrt nach Hörschwag
Von Erpfingen auf den Radwegen auf den
Höhen östl. der Erpf nach Hörschwag; Abstecher zu den kleinen Ruinen
Hohenerpfingen und Holstein sind möglich; doch ist zu beachten, daß auf
dem SAV-Weg mit gelbem Dreieck – da unter 2 m breit – nicht mit dem Rad
gefahren werden darf. Von Hörschwag vorbei am Scheckenkobel auf dem
Radweg nach Ringingen – nach Norden auf dem Radweg zum Kornbühl mit der
markanten Salmendinger Kapelle – auf dem Radweg vorbei an Salmendingen –
Willmandingen – Abfahrt nach Talheim auf dem guten Forstweg, der durch
das Tälchen des Seebaches führt. Nach der Kurve (TP 685) lohnt ein
kurzer Gang zum Bröller. Von Talheim nach Öschingen auf dem Radweg am
Hangfuß. Zum WH entweder über Öschingen – nach Osten durch den Ort und
dem Öschenbach entlang zum Hirschhäusle und hinauf zum P am Fuß des
Rinderberges – 52 km ohne Bärenhöhle oder von Öschingen am Fuße des
Schönberges auf Waldwegen zum Sträßchen von Gönningen zum Roßberg, -
mit Bärenhöhle 54 km |
Literatur:
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Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“
des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der
Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss
Verlag, 1. Aufl. 005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima ,
Bodenkunde, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der
Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 432 Seiten,
ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80; für Mitglieder € 17,00 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle |
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Aus der Reihe „Natur – Heimat
–Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Beck/Willi Siehler „Der
Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1997, mit genauer
Streckenbeschreibung, zu jeder der 18 Tagesetappen eine zusätzl
Rundwanderung, Wegeskizzen, zahlreiche farbige Abb. Aufsätze zu
Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, 209 Seiten,
ISBN 3-8062-1329-1, € 14,00; für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle |
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Schwäbischer Albverein e.V. (Herausg.
und Verleger) „Die Aussichtstürme des Schwäbischen Albvereins“, 1991, zu
jedem der 25 Türme ein Farbbild und Lageplan, mit Wandervorschlägen zum
und vom Turm, 61 Seiten, ISBN 3-920-801-38-0, € 3,85,
für Mitglieder € 3,10 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle |
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Rainer Fieselmann „Zollernalb“
Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2005, Bildband, Erläuterungen in Deutsch,
Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen,
100 Seiten, ISBN 3-87407-651-2, € 17,90
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Rainer Fieselmann „Reutlinger und
Uracher Alb“, Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2005, Bildband, Erläuterungen
in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige
Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 3-87407-650-4, € 17,90 |
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