Menüleiste  
Wanderheim
Lochenhütte
Allgemeines
Preise
Anfahrt und
Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur
 
zurück zur
Übersicht

Wanderheim Lochenhütte
 

Höhe über NN:
 
963 m
 
Lage:

Unweit der Gipfelkuppe des Lochensteins, westlich des Lochenpasses und südlich von Balingen-Weilstetten, Zollernalbkreis


 

Nächste Wanderheime:

Haus der Volkskunst, 7 km, Nusplinger Hütte, 18 km, Nägelehaus, 25 km, Rauher Stein, 28 km
 

Betreuer:

Klaus Matzkat,
Wehräcker 11,
72336 Balingen,
Tel: 07433/15964
 

Öffnungszeiten und Unterkunft:
 

Ganzjährig, einfachste Unterkunft, die kleine Hütte bietet Schlafplätze für 6 Personen, Kochgelegenheit, jedoch kein Wasser, keine sanitären Einrichtungen.
Wasser wird in Kanistern zur Hütte gebracht.
 

Erforderliche Wanderkarten:

TK 50: Blatt 523 Tübingen, Reutlingen oder von der alten TK 50 (diese Karten werden nicht mehr aufgelegt) L7718 Balingen oder Blatt 17 Rottenburg, Balingen oder
TK 35:
(dieses Kartenwerk ist noch im Aufbau begriffen) Blatt 24 Albstadt, Balingen
 

Allgemeines:
 

Die kleine Hütte wurde 1899 erbaut und wird heute vom Schwäbischen Albverein betrieben. Sie ist das am höchsten gelegene Wanderheim des Albvereins. Sie ist allerdings auch das einfachste aller Wanderheime. Strom und Wasser haben die Hütte noch nicht erreicht. Die Lage unterhalb der Kuppe des Lochensteines ist außerordentlich schön. Oberhalb einer herrlichen Bergwiese blickt man über diese hinweg auf die Höhen des Großen Heuberges und manchmal auch bis zu den Alpen. Vom Lochenstein selbst (nur wenig oberhalb der Hütte) bietet sich ein weiter Blick hinaus ins Albvorland und hinüber zum mittleren und nördlichen Schwarzwald. Die Balinger Berge mit Hörnle, Lochenstein, Schafberg und Plettenberg weisen schroffe Abstürze auf und haben schon ein wenig Hochgebirgscharakter.
 

Übernachtungspreise:   siehe aktuelle Preisliste
 
Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte vorgelegt werden.


Achtung!
Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Anfahrt und Zugänge:
 

Mit der Bahn - von den Strecken Tübingen – Balingen – Albstadt – Aulendorf (766) und Balingen –  Schömberg (769)

** Bedarfshaltestelle, der Zug hält nur auf Verlangen, Haltewunschtaste drücken
 

** Vom Bahnhof Frommern (766) auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck zum Hörnle – auf dem „Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg“ (HW 1) zum Lochenstein und hinauf zur Hütte, 7 km
 
** Vom Bahnhof Laufen (766) auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg über’s Hörnle, 7 km
 
Vom Bahnhof Balingen auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck über Roßwangen zum Sattel zwischen Plettenberg und Schafberg – über diesen hinweg (mit Abstecher zum Gespaltenen Fels), vorbei am Wenzelstein an den Westfuß des Lochensteines und über seine Westflanke zur Hütte, 11 km.
 

Bahnhof Endingen (769) entweder

- auf dem SAV-Weg mit blauer Raute über Weilstetten, teilweise entlang der L 440 zum Westfuß des Lochensteins und über dessen Westflanke zur Hütte, 6 km

- oder auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck über Roßwangen zum Sattel zwischen Plettenberg und Schafberg – hinauf zum Schafberg, dort zum Gespaltenen Fels – vorbei am Wenzelstein zum Sattel vor dem Lochenstein und über dessen Westflanke hinauf zur Hütte, 10 km
 


Mit dem Bus:

 

Von der Haltestelle am Lochenpaß, 500 m;
 

Von der Haltestelle Dotternhausen über Plettenberg und Schafberg, 8 km.
 


Mit dem PKW:
 

Vom P am Lochenpaß (für PKW und Busse), 500 m;
 

Von allen Wanderparkplätzen am Fuße der Zollernalb, im Eyachtal und Bäratal auf durchweg sehr schönen Strecken.
 

Wanderungen:
 

Schafberg und Plettenberg westl. des Lochensteines und das Hörnle östl. des Lochenpasses gehören zu den schönsten Wanderzielen der ganzen Alb. Da die Ausblicke häufig wechseln und zur Rast einladen, können auch kürzere Strecken einen Wandertag ausfüllen.
 

Vom Lochenstein auf einem Pfad zum Sattel zwischen Schafberg und Lochenstein; dort ein Brunnen und zwei Grillplätze. Beim Aufstieg zum Schafberg kann der Felsklotz des Wenzelsteines „mitgenommen“ werden, der vor langen Zeiten eine Burg trug. Obwohl nichts mehr zu sehen ist, lohnt sich die Aussicht. Auf dem  Schafberg muß der Gespaltene Fels aufgesucht werden. Hier kippt ein langes Stück des Albtraufes nach außen und bildet gewaltige Randklüfte (ähnlich wie bei den Uracher und Dettinger Höllenlöchern und wie am Hangenden Stein auf dem Raichberg). Dann Abstieg zum Sattel vor dem Plettenberg. Dies ist der niedrigste und älteste Übergang vom Albvorland ins Schlichem- und Bäratal. Zum Plettenberg wird zuerst eine vorgelagerte Kuppe (TP 922) überschritten. Auf dem Plettenberg gehen wir zuerst zum Fernmeldeturm und wandern dann entlang des riesigen Steinbruches, der Berg ist einem hohlen Zahn zu vergleichen, nach Westen und Süden. Dort hat die Ortsgruppe Dotternhausen in einem alten Schafstall ein Wanderheim eingerichtet, das an Sonntagen geöffnet ist. Der Abstieg erfolgt, zunächst fast alpin, nach Hausen am Tann – über das Gut Oberhausen zum Lochenstein, 14 km.
 
Lochenstein – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1) zum Hörnle – dann oberhalb gewaltiger Erosionen zum Weg mit roter Raute, der schließlich zum gewaltigen Felsklotz des Gräbelesberges führt.
Die mächtigen keltischen Abschnittswälle imponieren auch heute noch. Zurück über Hossingen und auf dem Weg mit roter Raute nach Tieringen. Dort zum Feriendorf und über die Hochwiesen der „Bühlen“ zum Lochenpass und hinauf zum WH, 22 km.
 

Radwanderungen:
 

Die Lochenhütte ist für Fahrräder und Mountainbikes nicht erreichbar. Auf den Pfaden, die zum Wanderheim führen, ist das Radfahren nicht gestattet.
 

Literatur:
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80; für Mitglieder € 17,00 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat –Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Beck/Willi Siehler „Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1997, mit genauer Streckenbeschreibung, zu jeder der 18 Tagesetappen eine zusätzl. Rundwanderung, Wegeskizzen, zahlreiche farbige Abb. Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, 209 Seiten, ISBN 3-8062-1329-1, € 14,00; für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Naturpark Obere Donau“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 1996, mit 57 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche Federzeichnungen, 213 Seiten, ISBN 3-8062-1287-2,  € 14,00; für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Rainer Fieselmann „Zollernalb“ Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2005, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 3-87407-651-2, € 17,90
 
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Zollernalbkreis mbH „Wandern auf der Zollernalb“, 43 Wanderungen mit Wegeskizzen und farbigen Abb., 96 Seiten, € 9,90
 
Stadt Albstadt „Wanderpark Albstadt“ mit 20 Wanderungen um Albstadt mit Wegeskizzen und Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten, 99 Seiten, € 4,00
 

zum Beginn der Seite


bottom
© 2010 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.: 01/DE147849529)   Impressum