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Höhe über NN:
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683,8 m
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| Lage: |
Das Wanderheim ist ein frei stehendes Gebäude der Lutherischen Bergen
zwischen den drei Ortschaften Weilersteußlingen, Ennahofen und
Grötzingen im oberen Teil des Griestals, welches sich von Grötzingen
hinab ins Schmiechtal zieht; in der Nähe von Allmendingen und
Schelklingen im Alb-Donau-Kreis.

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Nächste Wanderheime:
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Burg Derneck, 17 km, Wanderheim
Sternberg, 29 km, Weidacher Hütte, 33 km |
| Betreuer: |
Rudolf Ganser,
Weilersteußlingen,
Im Wörth 2,
89604 Allmendingen,
Tel: 07384/547,
Fax: 07384/6289 |
| Bewirtschaftung: |
Ganzjährig, Sa/So/F, bei Anfrage u.U. auch wochentags möglich |
| Übernachtungen: |
3 Vierbettzimmer,1 Fünfbettzimmer, 2 Sechsbettzimmer, 1 Zehnbettzimmer |
Gasträume:
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1 Gastraum, 1 großer Tanzsaal |
| Erforderliche Wanderkarten: |
TK 50: Blatt 524 Bad Urach oder von den
alten TK 50 (diese Karten werden nicht mehr aufgelegt) L7722
Munderkingen und L7724 Ulm oder Blatt 18 Reutlingen, Bad Urach – oder
TK 35: (dieses Kartenwerk ist noch im Aufbau begriffen) Blatt 26 |
Allgemeines:
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Wie der Name
schon sagt, war das Wanderheim vor Jahren ein Farrenstall. Mitglieder
von Volkstanz-, Jugend- und Ortsgruppe Weilersteußlingen im Donau-Bussen
Gau haben
unter der Leitung des rührigen Gauobmannes Rudolf Ganser aus dem alten
Gebäude in 20-monatiger Arbeit ein schmuckes, bestens eingerichtetes
Wanderheim gemacht. Der Bau ist von außen nüchtern, dafür aber im
Inneren geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Das Wanderheim liegt an
der K 7334, die vom Schmiechtal (B 492) durch’s Grießtal hinauf nach
Grötzingen führt. Kurz vor dem Wanderheim biegt nach Norden die Straße
nach Ennahofen ab und nach Süden die Straße nach Weilersteußlingen. Das
Wanderheim steht allen Gruppen offen, nicht jedoch Einzelwanderern.
Wandermöglichkeiten
gibt’s im nahen Schmiechtal mit Heutal und Tiefental und südlich vom
Wanderheim im Briel- und im Weiten Tal. Die umliegenden Orte gehören zu
den „Lutherischen Bergen“. Seit dem Augsburger Religionsfrieden (1555)
bestimmte der Landesherr über die Religionszugehörigkeit seiner
Untertanen. Da das Gebiet zum Herzogtum Württemberg gehörte, musste die
Bevölkerung dieser Orte beim neuen lutherischen Glauben bleiben, während
die umliegenden Herrschaften – vor allem Vorderösterreich – beim alten
katholisch Glauben blieben.
Hinweis: Hunde sind beim Pächter nicht erwünscht.
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| Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der
seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die
Mitgliedskarte vorgelegt werden. |
Achtung! Unsere Routenbeschreibungen –
Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der
Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig
zur Orientierung herangezogen werden.
Anfahrt und Zugänge: |
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Mit der Bahn
– von
den Strecken 755 Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm und 756 Memmingen – Ulm
– Schelklingen – Münsingen oder Ehingen/Donau |
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Vom Bahnhof Allmendingen
(755) auf dem SAV–Weg mit blauer Gabel auf den Roten Berg – Abstieg ins
Weite Tal – Ermelau – Weilersteußlingen – Wanderheim, 6 km |
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Vom Bahnhof Allmendingen (755) – auf dem
SAV–Weg mit blauem Dreieck – Kleinallmendingen – zum TP 605 – ca. 300 m
danach Abzweigung auf den Weg zum Nägelesstein – Abstieg in das Weite
Tal – dieses aufwärts bis zur Kätheren Küche – einige Meter zurück und
durch’s Rauhtal (Achtung! ungeteerte, kaum befahrene Autostraße) nach
Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 10 km |
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Vom Bahnhof Munderkingen (755) – auf dem
SAV-Weg mit blauer Raute zum Schloss Mochental (einst Sommerresidenz der
Äbte von Zwiefalten) und weiter zum Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg (= HW 7)
auf dem Landgericht – auf diesem Weg nach Altsteußlingen – hinab
ins Brieltal – zur Kätheren Küche – und ohne Markierung durch’s Rauhtal
(Achtung! ungeteerte, kaum befahrene Autostraße) nach Weilersteußlingen
und hinab zum Wanderheim, 20 km |
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Vom Bahnhof Hüttten (756) auf dem
Schwäbische–Alb–Oberschwaben–Weg (= HW 7) durch das Tiefental, hinauf
zur Albhochfläche, dann weiter in Richtung Ennahofen, vom
Aussichtspunkt beim TP 722 zum Wanderheim absteigen, 8 km |
Mit dem Bus: |
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Bushaltestellen an der
Strecke Münsingen – Ehingen; von Mo–Fr normaler Verkehr, Sa
eingeschränkt, So: keine Busverbindung
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Frankenhofen, auf dem SAV–Weg mit
roter Gabel durch den Wald Heidenhau, nach Grötzingen und zum
Wanderheim, 5 km
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Altsteußlingen, auf dem
Schwäbischen–Alb–Oberschwaben–Weg (HW 7) zunächst hinab ins idyllische Brieltal, vorbei an der Kätheren
Küche und dann ohne Markierung durch’s
Rauhtal (ungeteerte Fahrstraße mit gelegentlichem Autoverkehr) hinauf
nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 7 km
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Bushaltestellen an der Strecke Münsingen – Mehrstetten –
Schelklingen, täglich Verkehr:
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Talsteußlingen – durch’s Dunsttal
(Vorsicht! Nicht hinauf zum Schloss Neusteußlingen) hinauf nach Ennahofen und hinab zum Wanderheim,
4 km |
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Hütten – auf dem
Schwäbischen–Alb–Oberschwaben–Weg (HW 7) durch’s Tiefental hinauf zur
Albhochfläche, dann jedoch weiter in Richtung Ennahofen, vom
Aussichtspunkt beim TP 722 zum Wanderheim absteigen, 8 km |
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Mit dem PKW und Bus:
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Für PKW und Busse Zufahrt bis direkt vor das Wanderheim.
Anfahrtsmöglichkeiten:
Autobahn A8, Ausfahrt Merklingen - Blaubeuren - weiter auf der B 492
nach Schelklingen - zwischen Schmiechen und Allmendingen nach Grötzingen
abbiegen, das Wanderheim erreichen Sie nach ca. 5 km. von
Ehingen kommend auf der B 492 Richtung Blaubeuren - zwischen
Allmendingen und Schmiechen nach Grötzingen abbiegen, das Wanderheim
liegt nach ca. 5 km links der Straße. oder Autobahn bis Ulm,
dann laut Karte weiter nach Blaubeuren oder Ehingen
weiter: siehe oben. vom westlichen Vereinsgebiet kommend:
Entweder bis Ehingen, dann auf der B 465 in Richtung Stuttgart bis
Altsteußlingen, dort nach Grötzingen abbiegen, weiter in Richtung
Allmendingen. oder auf der B 465 von Münsingen kommend
bis Frankenhofen, links abbiegen nach Grötzingen, weiter in Richtung
Allmendingen, das Wanderheim liegt dann etwa 500 Meter nach Ortsende
rechts der Straße.
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Wanderungen:
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Rauhtal und Brieltal: Über
Weilersteußlingen hinab ins Rauhtal (ungeteerte Straße, Vorsicht!
Gelegentlich Autoverkehr), im quer verlaufenden Brieltal dann aufwärts,
vorbei an der Kätherenkuche – auf dem Weg mit roter Gabel hinauf zu
einer einsamen Burgstelle – nach dieser Burgstelle verlassen wir den
Albvereinsweg und gehen in einem kleinen Seitental hinauf zur K 7347.
Nach Weilersteußlingen gelangen wir auf Wegen nördl. des Waldes, dann
hinauf nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 10 km
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Brieltal und Weites Tal:
Wie oben über Weilersteußlingen durch’s Rauhtal hinab ins Brieltal
unterhalb der Kätherenkuche – das Brieltal abwärts – ein kleiner
Abstecher zum Nägelesstein lohnt sich – dann das Weite Tal hinab bis zum
Weg mit blauer Gabel – auf diesem gelangen wir zur Hochfläche, bleiben
dann aber am Waldrand, bis uns dieser ins Grießtal hinabführt, wo wir
aufs Wanderheim trefffen, 12 km |
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Ins Schmiechtal und zur
Ruine Justingen: Vom Wanderheim zu dem Aussichtspunkt westl. von
Ennahofen – auf dem Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg (= HW 7) nördl. an
Grötzingen vorbei, dann auf einem Weg mit roter Gabel zur K 7335 – nach
Tiefenhülen – dann durch das Bettal oder das Schindertäle (beide ohne
Markierung) hinab ins Heutal. In Sondernach gehen wir nicht rechts des
Bahngleises, sondern in die kleine Ortschaft hinein, zur Riedmühle auf
schmalem Pfad – hinauf zum SAV-Weg mit gelber Raute, der nicht ganz auf
halber Höhe des Berghanges nach Hütten führt. Dort lohnt sich ein
Abstecher zur Ruine der Burg der Herren von Justingen, die zur Zeit der
Staufer eine große Rolle spielten. Etwas oberhalb der K 7409 – auf dem
Schwäbischen–Alb–Südrand–Weg (HW 2) gelangen wir nach Talsteußlingen –
durch das Dunsttal zur Höhe und über Ennahofen wieder hinab zum
Wanderheim, 16 km |
Radwanderungen:
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Lange Talfahrt durch’s
Schandental – Heutal – Schmiechtal: Auf der Kreisstraße K 7334, dann auf
der K 7335 kommen wir auf die Höhe bei Tiefenhülen – wir bleiben auf
diesem Höhenzug, kommen vorbei an den Fluren Steinmauern, Hochstetten,
am Heuhof; Bremelau umfahren wir nordöstlich – vorbei an der Kläranlage
hinab ins Heutal. Der Radweg führt in leichtem Gefälle immer im Talgrund
etwas bergab. In Sondernach und Hütten müssen wir genau nach der Karte
fahren, um dann in Talsteußlingen den Radweg auf der Südseite des Tales
zu erreichen. Kurz vor Schmiechen, beim Hohlen Stein, biegen wir auf
einen Forstweg ein, der uns durch die Winterhalde auf die Höhe führt.
Auf dem Weg mit blauer Gabel geht’s dann bei leichter Steigung weiter.
Um Höhe zu sparen, verlassen wir den blaue-Gabel–Weg und fahren zu den
TPen 734 und 740. Wir stoßen wieder auf den blaue–Gabel–Weg, der nach
Ennahofen führt. Nach einer kurzen Abfahrt sind wir im Wanderheim, 30 km
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Ins Große Lautertal,
vorbei an 10 Ruinen: Wie bei der vorherigen Radtour fahren wir nach Bremelau – auf der K 6771 hinab nach Hundersingen, wo gleich zur rechten
Hand auf einem Felsklotz die Ruine Hohenhundersingen zu sehen ist. Wir
fahren über die Lauter zur rechten Talseite und bleiben bis kurz vor
Lauterach immer auf dem Lautertal-Radweg. Am oder über dem Weg liegen
die Ruinen Bichishausen, Nieder- und Hohengundelfingen, die Burg Derneck
(auch Wanderheim des Schwäbischen Albvereins), Schülzburg, Maisenburg,
Wartstein, Monsberg und Reichenstein. Lohnend sind die Aufstiege nach
Hohengundelfingen, zur Burg Derneck, zur Schülzburg und zum Wartstein.
Wenn wir in Lauterach nicht einkehren wollen, verlassen wir das
Lautertal auf dem Radweg, der hinauf zum ehemaligen Dorf Mahlstetten
führt. Auf guten Forstwegen kommen wir zur L 231; die Straße steigt zur
Höhe des Landgerichtes; beim TP 719 finden wir tatsächlich einen
Gedenkstein an diese uralte Gerichtsstätte. Wir bleiben nur 2 km auf dem
Kammweg, biegen dann nach Dächingen ab, queren die B 465 und kommen auf
dem Rad- und Wanderweg nach Grötzingen und hinab zum Wanderheim, ohne
Abstecher zu den Ruinen, ca. 47 km
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Literatur:
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Aus der Reihe
„Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler
„Das große Wanderbuch
der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“,
Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima ,
Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farfotos, 120
Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80;
€ 17,00 für Mitglieder bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
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Rudolf Walz „Die
Donauseite der Schwäbischen Alb – Wandern ohne Gepäck“, großenteils auf
dem „Schwäbischen-Alb-Südrand-Weg“, Walz
Wanderferien Verlag, 1. Aufl. 1992, Wanderung von Ulm bis Tuttlingen,
Kartenskizzen, Höhenprofile, Unterkünfte, 190 Seiten, ISBN 3-88650-025-X, € 11,65
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Landratsamt
Alb-Donau-Kreis „Schätze der Natur im Alb-Donau-Kreis und in Ulm“, 1. Aufl. 2004,
sehr informativer Text zu Geologie, Natur,
Geschichte und Kultur, zahlreiche, z.T. großformatige Abb., 264 Seiten, € 18,50
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