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11.
Gaufamilientag auf dem Füllmenbacher Hof 10. Familientag auf dem Füllmenbacher
Hof am Bericht in der Stufe
7. Familientag auf dem Füllmenbacher
Hof Das Ökomobil des Regierungspräsidiums
Karlsruhe
Die abgestreifte Haut einer
Ringelnatter präsentierte Ihre „Forschungsobjekte“ mussten sich
Dicht umlagert war auch der Bastelstand.
Eine ganze Menge zu Entdecken und zu Erleben gab es am Sonntag beim Familientag des Schwäbischen Albvereins rund um das Jugendwanderheim „Füllmenbacher Hof“. Forschen, Basteln und Spielen für die ganze Familie – die Organisatoren vom Stromberggau des Albvereins hatten wieder viele unterschiedliche Aktivitäten vorbereitet. „Da schwimmt eine Schlange!“, aufgeregt zeigen acht kleine Zeigefinger auf die Mitte des Sees beim Jugendwanderheim. „Das ist eine Ringelnatter“, erklärt Katrin Walzer, Mitarbeiterin beim Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe, das extra zum Familientag auf dem Füllmenbacher Hof Station gemacht hatte. „Die frisst sich an den Kaulquappen satt“. Und davon gibt es in dem kleinen Weiher jede Menge: in dichten, schwarzen Wolken schwimmen die Kaulquappen durch das Wasser. Einige davon fischen die Kinder vorsichtig mit Netzen heraus, setzen sie in Schalen ab und beobachten und untersuchen sie unter Anleitung von Dr. Daniel Baumgärtner und Katrin Walzer im Ökomobil – anschließend werden die Tiere wieder in ihren Lebensraum entlassen. Am Seerand haben die Kinder auch noch etwas anderes gefunden: die abgestreifte Haut einer Ringelnatter. „Bei dem vielen Essen im See ist es kein Wunder, dass der Schlange die Haut zu eng wurde“, mutmaßt einer der Knirpse. Dicht umlagert ist auch Dr. Daniel Baumgärtner. In einem kleinen Schaukasten zeigt er einen Frosch – die Kinder bestaunen den Prachtkerl und hören gespannt, was Dr. Baumgärtner über seine Lebensweise erzählt. „Der Füllmenbacher Hof ist eigentlich ideal für einen Einsatz des Ökomobils. Hier gibt es gleich drei unterschiedliche Lebensräume zu erkunden: Wald, Wiese und Teich“, sagt Dr. Baumgärtner, Leiter des Ökomobils. So ist es kein Wunder, dass im Laufe des Tages so unterschiedliche „Forschungsobjekte“ wie Käfer, Wasserschnecken und Blutegel aber auch Schlüsselblumen und Pfingstnelken ihren Weg unter die Mikroskope des Ökomobils finden. „In diesem Jahr haben wir den Albvereins-Familientag unter das Motto „Natur pur“ gestellt. Denn der Albverein bietet gerade für Familien die Möglichkeit, beim Wandern oder der Naturschutzarbeit die Natur in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Und die Kinder sind davon begeistert“, so Roswitha Tautz-Auracher, die Familienwartin des Albverein-Stromberggau, mit Blick auf die begeisterten Naturforscher. Mit dem jährlich stattfindenden Familientag will sich der Schwäbische Albverein der Öffentlichkeit als junger, familienfreundlicher Verein präsentieren, aber auch den Mitgliedern aus den unterschiedlichen Ortsgruppen eine Plattform bieten, sich kennen zu lernen und auszutauschen. Im Ökomobil, am Bastelstand, beim Spieleprogramm auf der Wiese oder auch bei Speis und Trank auf den gemütlichen Bänken vor dem Jugendwandheim hatten die großen und kleinen Gäste dazu reichlich Gelegenheit. Text und Bilder von Andrea Garhöfer Sternenfels
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