|
Wir
begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Ortsgruppe
Michelbach.
Wer als
Fremder erstmals nach Michelbach kommt, sucht in der Regel
nach einem Fluss namens „Bilz“ und ist dann überrascht,
wenn ihm dann als Bilz ein auffallender Bergvorsprung der
Limpurger Berge vorgestellt wird, an dessen Fuß sich eine
Siedlung ausbreitet.
Urkundlich erwähnt wird Michelbach erstmals im Jahre 1095 in einer
Tauschurkunde.
Dies war zur Zeit von Kaiser HEINRICH IV, als der Kirchenvogt Graf
Heinrich von Komburg (ein Mitbegründer des Klosters) einen
Tausch zwischen dem Kloster Komburg und dem Würzburger
Domkapitel bestätigte. 
Michelbach
hatte im Zuge der Zeit verschiedene Besitzer, so u. a. auch
das Kloster Ellwangen, das Michelbach aus Geldmangel an Conrad
von Rindelbach verkaufte, bevor dieser Michelbach an die Schenken von Limpurg im Jahre 1380
verkaufte.
Die Schenken
von Limpurg, stammen aus der 1230 oberhalb der Salzstadt Hall
erbauten Limpurg.
1541 verkauften sie die Burg an die Reichsstadt Hall und
ließen in Obersontheim ein neues Schloss
bauen.
Das
in Michelbach um 1620 gebaute Schloss sollte ein Witwensitz
werden, blieb aber Jahrhunderte lang „offiziell“
unbewohnt.
Ab dem Jahre
1926 richtete dort Ludwig Wunder das Landerziehungsheim ein,
aus dem nach dem Zweiten Weltkrieg, ab dem Jahre 1946 dann die
erste Lehreroberschule, das spätere Aufbaugymnasium geworden
ist.
Michelbach
blieb bis ins 18. Jahrhundert dem Amt und Stab Obersontheim
eingegliedert und hatte Einnahmen und Ausgaben mit dem
dortigen Amtmann abzurechnen und die Naturalabgabe an den
Hofverwalter abzuführen.
Mit der
Gründung des Landes Württemberg im Jahr 1806 gehörte
Michelbach zum Oberamt Gaildorf und erst 1938 mit Bildung der
neuen Landkreise erfolgte die Zuordnung von Michelbach zum
Landkreis Schwäbisch Hall.
Michelbach hat heute etwa 3260 Einwohner.
|