Renate
Fischer
29. September
– 7. Oktober 2006
Manfred und Brigitte Nagel haben 2005 den Vorschlag gemacht, mit einer nicht zu großen Wandergruppe unseres Vereins nach Italien zum Wandern in die Cinque Terre zu fahren. Der Vorschlag wurde begeistert angenommen und so waren Nagels und Fischers im Herbst 2005 für 1 Woche in ihrem Urlaub zur Vorbereitung der Wanderreise für 2006 an der ligurischen Küste zwischen Genua und La Spezia unterwegs. Das Hotel Leopold in Moneglia wurde uns von einem Wanderführer aus Sulzdorf, der für den Albverein dort schon mehrfach war, wegen seiner besonders schönen Lage oberhalb des Meeres empfohlen.
Am Freitag, 29. September 2006, war es
dann soweit. Wir hatten uns für die Reise mit dem Zug entschieden, weil unten
an der Küste wegen der besonderen Lage der Dörfer ein Omnibus kaum verwendet
werden kann und das Hotel mit einem Bus auch nicht direkt angefahren werden
kann. Im übrigen sind die Zugverbindungen zwischen den Orten an der Küste
hervorragend und außerdem nicht teuer.
Um
20.40 Uhr ging’s in Sulzbach am Bahnhof mit dem Zug nach Stuttgart, unterwegs
kamen Elsbeth und Kurt aus Backnang noch dazu. In Stuttgart hatten wir noch zu
einem Schlaftrunk Zeit und wir „Landeier“ staunten, z.T. auch entrüstet, über
das laute Treiben am Freitagabend im Bahnhofsbereich.
23.31 Uhr fuhren wir dann mit dem Nachtzug über Karlsruhe,
Basel, Richtung Italien. Zuerst mußten die Betten im Liegewagen bezogen und das
Gepäck ordentlich verstaut werden. Dann sammelte der Schaffner unsere Pässe ein
und nahm Bestellungen für den Morgencafe entgegen. Gut, daß wir uns mit
Manfred, unserem Bahnexperten, überhaupt nicht um unsere Fahrkarten kümmern
mußten, denn das erledigte er für uns während der gesamten Reise. Ein
besonderes Erlebnis war sicherlich für jeden von uns die Fahrt mit dem
Liegewagen. Gegen Morgen krochen immer mehr
Nachdem
die Zimmer bezogen (die Einzelzimmer nach hinten hinaus sind leider nicht so
schön) und wir uns frisch gemacht hatten, marschierten wir bei schönem Wetter
in den Ort hinein, um uns ein wenig zu stärken. Eine größere Gruppe war zum
Pastaessen im Lokal „Derna“ mit viel Wein und Grappa zum Nachtisch, auch das
ein Italiengenuß. Nach einer kleinen Ruhepause wurde für den nächsten Tag das
Vesper im Ort eingekauft. Wer wollte konnte auch im Meer schwimmen. Wir trafen
uns zum ersten Abendessen (19.30 Uhr) im Speisesaal. Nach dem umfangreichen
Mahl saßen wir wie jeden Abend auf der Terrasse, wer wollte mit einem Grappa
zum Verdauen.
Ab
Sonntag beginnen unsere täglichen Wanderungen. Im Gebiet der ligurischen Küste
und in den Cinque Terre haben alle Wanderungen etwas gemeinsam:
Es geht immer ordentlich von etwa Meereshöhe den Berg hinauf und auch wieder auf fast Meereshöhe hinunter, dafür aber belohnt mit schönen Ausblicken.
Sonntag 1. Oktober 2006
Nach
dem Frühstück um 8 Uhr beginnen wir die erste Wanderung direkt ab Moneglia. Es
ist zwar etwas bedeckt, aber trotzdem warm, somit richtiges Wanderwetter.
Zuerst schlendern wir durch den kleinen Wochenmarkt in Moneglia und jetzt geht’s den Berg hinauf zum Ort Lemeglio, von
dort aus wir weiter nach Deiva Marina
wandern wollen.
Beschreibung im Wanderführer:
Gehzeit
ca. 2 ½ Stunden, mit einem Auf- und Abstieg von jeweils 350 m. Die Wanderung
verläuft auf teilweise verwachsenen Wegen oberhalb der Küste, die eine gute
Kondition, in der Macchia etwas Orientierungsvermögen sowie über kurze Strecken
auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt.
Wir kommen also gleich richtig in’s Schwitzen. In Lemeglio bei der Kirche ein kurzer Rast, dann geht es auf schmalen Wegen weiter an Weinbergen vorbei, durch die Macchia, über Felsplatten. Wer Stöcke dabei hat, ist besser dran. Oberhalb von Deiva ergötzen wir uns an den originellen selbstgebauten Lastenaufzügen, mit welchen die Winzer, Obst- und Olivenbauern in und aus ihren schwer zugänglichen Grundstücken Lasten transportieren.
Der
Abstieg nach Deiva ist für manche genauso anstrengend wie der Aufstieg. Im
alten Zentrum bei der Kirche geht gerade eine Messe zu Ende, in der ein Chor
singt und anschließend ein außergewöhnliches Glockenspiel erklingt. Nachdem es
um die Kirche viele Sitzmöglichkeiten gibt und es jetzt Mittagszeit ist,
beschließen wir nach der Messe dort Mittagsrast zu halten. Viele
Gottesdienstbesucher, die noch später aus der Kirche kommen, lächeln und
wünschen uns einen guten Appetit. Nur dem noch später herauskommenden
Geistlichen gefällt dies nicht. Zum Glück verstehen wir nicht alles, was er in
italienisch sagt.
Da
der Tag noch lang war, beschloß die Gruppe die Tour nach Framura fortzusetzen (lediglich Renate und
Siegrun machten ein eigenes Programm – Café trinken in Deiva – im gleichen
Lokal saß der o.g. Pfarrer zum Essen -dann in Moneglia, Schwimmen im Meer)
Wanderung Deiva Marina nach
Framura
Beschreibung im
Wanderführer:
Gesamtzeit
ca. 3 ¼ Stunden, mit jeweils ca. 350 m im Auf- und Abstieg
Anfänglich
anstrengende, dann leichte Wanderung auf erst etwas ungepflegtem,
lehmig-steinigem Weg, dann im Naturpark auf gepflegtem Forstweg, und zum Schluß
auf Asphaltstraße.
Die
Gruppe absolviert auch diese Wanderung. Nach der Rückfahrt mit dem Zug
genehmigen sich einige noch 1 – 2 Bierchen in Moneglia (andere gehen gleich zum schwimmen) und kommen gegen 18.30 Uhr wieder im Hotel an.
In Moneglia zunächst Lebensmitteleinkauf, dann mit dem Zug nach Framura.
Beschreibung im
Wanderführer:
Leichte
Wanderung auf bequemem Weg, streckenweise aber auch auf schmalem Pfad.
Die
Wanderung beginnt direkt am Bahnhof mit einer großen Treppe in Serpentinen
hinauf. Jetzt geht es auf geteerten Wegen bis zum Ende des Ortes. Dann kommen
schöne kleine Wege durch den Wald und an der Küste entlang. Es geht immer
wieder nach unten und hinauf. Kurz vor Bonassola gehen wir eine Landzunge vor,
wo wir an einem schönen Aussichtspunkt Mittagsrast halten. In Bonassola unten
halten wir eine etwas längere Kaffee/Bierpause (weil es ewig dauert, bis wir
alle bedient sind). Da einige noch schwimmen gehen wollen, beschließen wir, die
Tour für heute zu beenden und mit dem Zug zurückzufahren (allen gefällt dies
wohl nicht, aber das Angebot, selbst mit Karte bis zum nächsten Ort
weiterzulaufen, wird auch nicht angenommen). Noch ein kleiner Bummel durch den
Ort mit einem Eis im Stehen und wir kommen am Bahnhof an, wo wir eine Stunde
Wartezeit auf den Zug haben. Mit dem umständlichen Herauslassen der Fahrscheine
aus dem Fahrkartenautomat bringen wir einen Teil der Wartezeit herum. Rückfahrt
mit dem Zug.
Wetter
zunächst bedeckt, dann mittags Sonne. Einige waren noch im Meer.
Ab jetzt werden wir täglich mit dem frühen Zug um 9.04 Uhr ab Moneglia fahren, damit mehr Zeit für die Wanderungen bleibt.
Heute geht’s nach Levanto. Ab hier beginnt das Gebiet für die Cinque-Terre-Card, die bis hinunter nach La Spezia alle Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln enthält sowie die Eintritte für gebührenpflichtige Wanderwege. Wir kaufen uns in Levanto die 3 Tageskarte für 13,-- EURO und verwenden dafür den Zuschuß der SAV-Ortsgruppe.
Zunächst in Levanto Lebensmitteleinkauf, kleiner Bummel durch die Stadt, einige kaufen einen Wanderführer und stellen erst später fest, daß er nicht in deutsch geschrieben ist (wir sind geduldig und warten, bis der Umtausch erfolgt ist).
Wanderung Levanto
nach Monterosso
Beschreibung im
Wanderführer:
Gehzeit ca. 2 ½ Stunden, mit einem Auf- und Abstieg von jeweils 320 m
Anforderungen: ein bisschen Kondition, ansonsten unschwere Wanderung.
Am Ortsende von Levanto steigt man zunächst auf Betonstufen hinauf, am Castello Malaspina vorbei, weiter hinauf durch eine kleine Allee bis zu den letzten Häusern oberhalb von Levanto (wir gehen an einem kleinen Hotel mit einer wunderschönen Terrasse vorbei, wo im letzen Jahr Nagels und Fischers noch gemütlich gesessen haben). Jetzt geht’s hohlwegartig zwischen Macchia und Olivenhainen aufwärts und immer an der Küste entlang mit den gewohnten schönen Ausblicken. Mittagsrast halten wir bei einem alten italienischen Bio-Winzer und probieren seinen Wein – 2,-- EURO für Probierglasgröße – dafür vespern wir auf Holzbänken mit einer schönen Aussicht. Über viele Stufen geht es später hinunter nach Monterosso, dem ersten Ort der 5 Cinque-Terre-Dörfer.
Renate, Siegrun und Anne machen jetzt ihr eigenes
Programm, treffen in Monterosso
Die Gruppe wandert weiter.
Von Monterosso nach
Vernazza
Beschreibung im
Wanderführer
Spektakulärer Küstensteig
Gehzeit: gut 1 ¾ Stunden, mit jeweils ca. 200 m Auf- und Abstieg
Anforderungen: teilweise anstrengend
Monterosso besteht aus zwei Teilorten, durch einen Tunnel getrennt. Auf dem Lungomare unterhalb des Bahnhofs geht es an der Küste entlang bis zum Tunnel unterhalb des Wachturmes Torre Aurora. Dann an der Strandpromenade entlang zum südöstlichen Ortsrand. An einer langen Steinmauer entlang geht es in einen Geländeeinschnitt hinein und jetzt beginnen viele, viele Stufen (mindestens 500). Der Weg geht weiter zu einer malerischen Natursteinbrücke, später durch Obstgärten abwärts zu einer kleinen Kirche, bis es schließlich über Treppen steil nach Vernazza hinunter geht.
Die Bier- und Capuccinopause direkt unten am Meer haben alle verdient, wenn auch der Bierpreis mit 4,50 EURO etwas hoch ist (aber wir sind jetzt halt richtig in den Cinque-Terre drin).
Wetter bedeckt, windig, aber kein Tropfen Regen.
Mittwoch 4. Oktober 2006
Fahrt bis Vernazza.
Wanderung Vernazza
nach Corniglia
Beschreibung im
Wanderführer:
Klassische Wanderstrecke oberhalb der Küste
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden, jeweils ca. 200 m im Auf- und im Abstieg
Anforderungen: Durchgehend leichte Wanderung auf guten Wanderwegen.
Die Wanderung beginnt wieder mit einer Treppe und führt auf den mautpflichtigen Wanderweg Nr. 2, der über viele Stufen zwischen Gärten und eingezäunten Kleintierstallungen aus Vernazza herausführt. Der steile Weg führt zu einem bekannten Aussichtsplatz, dann über felsigem Gelände weiter und durch die Macchia und Olivenhaine. Unterwegs überlegen wir ernsthaft, ob der so steil geparkte alte Lastwagen aus seiner Parkbucht wohl wieder
herauskommt ?
Corniglia liegt nicht direkt am Meer, sondern 84 m oberhalb auf dem Kamm. Wir halten hier Mittagsrast vorne am Aussichtsplatz, trinken z.T. anschließend noch etwas in einer Bar mit Außensitzplätzen.
Die Gruppe beschließt von hier aus weiter zu wandern auf dem Höhenweg oberhalb von Corniglia nach Manarola und auf der Via dell Amore von Manarola nach Riomaggiore.
Wanderung von
Corniglia bis Manarola
Steil nach oben mit vielen Stufen auf dem Wanderweg 6 d – schmaler Höhenweg - durch die Weinberge über Madonna della Salute und dann wieder steil hinunter nach Manarola.
Wanderung von
Manarola nach Riomaggiore auf der Via dell Amore
Berühmter – mautpflichtiger Spazierweg – auf gut ausgebautem gepflastertem Weg (jeder Tourist in den Cinque Terre wandert hier). Dauer ca. 20 Minuten
3 Wanderinnen verlassen die Gruppe in Corniglia und gehen die berühmte Treppe zum Bahnhof von Corniglia in Serpentinen hinunter.
Noch im letzten Jahr bei der Vorwanderung war der Weg von Corniglia an der Küste entlang nach Manarola gesperrt, weil er z.T. abgebrochen war. Jetzt ist der Weg wieder begehbar und im Gegensatz zur Via dell Amore ist er z.T. naturbelassen und auch schön zu gehen (mautpflichtig).
In Riomaggiore treffen sich alle wieder zur verdienten Trinkpause in einer Bar in der Nähe des Bahnhofs. Wir gehen zum überfüllten Bahnhof und kommen gerade rechtzeitig zu einem abfahrenden Zug.
Wetter gut- warm – aber sehr unruhiges Meer – Baden nicht mehr möglich, abends kommen Wolken auf.
Donnerstag 5. Oktober 2006
Heute machen wir die große Wanderung und fahren nach Riomaggiore.
Wanderung von
Riomaggiore nach Portovenere
in 3 Teilen
Beschreibung im
Wanderführer:
1. Teil von Riomaggiore zum Colle del Telegrafo
Von der Felsenküste auf den Kamm im Rücken von Riomaggiore
Gehzeit: ca. 2 Stunden 400 m Aufstieg
Anforderungen: Anstrengender Aufstieg auf gutem, später schmalem Weg
2. Teil vom Colle del Telegrafo nach Campiglia
Waldwege beim Trimm-Dich-Pfad über den Cinque Terre
Gehzeit: ca. 2 Stunden, 230 m im Abstieg
Anforderungen: Durchwegs leichte Wanderung auf Forstweg oder Waldpfad
3.
Teil von
Campiglia nach Portovenere
Auf der Panoramastrecke des Höhenweges Alta Via delle Cinque Terre
Gehzeit: gut 2 ½ Stunden, 50 m im Aufstieg und 440 m im Abstieg
Anforderungen: Leichte Wanderung auf gut markierten Wegen, der aber an der
Südwestflanke des Monte Castellana sehr schmal und ausgesetzt ist.
Nach dem Bahnhof zunächst durch den Tunnel auf die andere Seite von Riomaggiore. Hier Einkauf von Lebensmitteln (wir beobachten, wie in dem engen Ort, die LKW’s ihre Waren anliefern). Ursprünglich wollten wir den direkten Weg nach Montenero nehmen, haben aber den Einstieg in Riomaggiore verpasst, so daß wir wie im letzten Jahr bei der Vorwanderung den schönen Weg genommen haben (natürlich schweisstreibend, da es bis nach Montenero immerhin auf 370 m hoch geht). An der Madonna di Montenero angekommen, gibt es zunächst eine Trinkpause an der Bar und wir machen unser Gruppenfoto für die Zeitung. Jetzt wird der Weg nicht mehr so steil und wir steigen bis zum Colle del Telegrafo auf 513 m hinauf. Mittagsrast an den Außenbänken der Bar (dankbar nehmen wir die Getränke aus der Bar, denn unterwegs werden wir unseren Getränkevorrat heute sicherlich noch brauchen).
Jetzt geht es durch den Wald, nicht mehr so anstrengend, am Trimm-Dich-Pfad weiter bis nach Campiglia. Ab hier könnte man mit 1 Stunde Wartezeit den Bus nach La Spezia nehmen, wer weiter geht, muß aber die ganze Strecke durchgehen, es gibt kein Zurück mehr. Wir gehen alle weiter, trennen uns aber in 2 Gruppen, weil einige, den etwas längeren, dafür nicht so ausgesetzten Weg lieber wandern, der hinter dem Monte Castellano verläuft.. Der ausgesetzte Weg entlang der Küste ist teilweise anstrengend, weil auch die Sonne jetzt richtig stark scheint. Von Weitem hören wir immer wieder Hubschrauberlärm. Wir beobachten, wie ein Hubschrauber pausenlos Material vom Steinbruch oben am Berg Richtung Portovenere transportiert, später auch über unsere Köpfe hinweg. Jetzt geht es wieder steil nach Portovenere hinunter und wir blicken immer wieder auf’s Meer, ob denn die Schiffe fahren. Unten angekommen, wir warten beim Bier auf die 2. Gruppe, stellen wir fest, daß heute keine Schiffe fahren, obwohl das Meer sehr ruhig ist. Das bedeutet, daß wir mit dem Bus nach La Spezia fahren müssen. Dort innerhalb der Stadt müssen wir eine Strecke zum Bahnhof gehen und dann mit dem Zug nach Moneglia zurück. Da wir nicht die einzigen Wanderer an diesem Tag sind und es allen gleich geht, fahren wir mit einem total überfüllten Bus nach La Spezia und klären unterwegs einige Österreicher über unsere Heimat und unsere Sprache auf. In La Spezia angekommen hängen wir uns einfach an eine Schweizer Reisegruppe an, weil die Reiseführerin den Weg zum Bahnhof kennt. So haben wir das Glück, gerade noch rechtzeitig den Zug nach Moneglia zu erreichen und gegen 19 Uhr kommen wir im Hotel an.
Das Wetter war sehr gut, viel Sonne.
Freitag 6. Oktober 2006 Ausruhtag
Die Gruppe fährt nach Chiavari, Stadtbummel, Markt, Besuch der berühmten aus dem Jahre 1826 stammenden Pasticceria Copello.
Anschließend macht ein Teil der Gruppe in Moneglia noch eine Weinprobe.
Renate fährt alleine nach Santa Margherita und mit dem Schiff nach Portofino, weil sie einmal im Leben Portofino sehen will (anschließend läßt sie sich in Santa Margherita die Haare schneiden, aber das Italienisch ist nicht so gut, jetzt hat sie einen sehr kurzen Haarschnitt – die wachsen aber wieder).
Der Tag klingt für alle sehr harmonisch aus.
Samstag 7. Oktober 2006 Abreisetag
Der Himmel weint, weil wir gehen, es regnet bei unserer Abfahrt.
Rechtzeitig erreichen wir unsere Züge. Wir fahren wieder
über die Po-Ebene und die Lombardei, kommen um ca. 13.50 Uhr in Mailand an,
haben genügend Zeit zum Umsteigen und fahren bis Zürich (unterwegs geniessen
wir die Fahrt über die Alpen, besonders mit den vielen Schlingen auf der
Strecke über und durch den Gotthardt). In Zürich müssen wir den ICE rechtzeitig
erreichen, da es der letzte Zug an diesem Tag ist. Wir überlegen ernsthaft !! ,
ob wir uns Paten im Zug suchen sollen, die uns beim Nichterreichen des ICE eine
Unterkunft bieten ?? Aber es klappt
alles, wenn wir auch im Bahnhof von Zürich ganz in den Untergrund gehen müssen.
In Stuttgart angekommen, haben wir noch Aufenthalt, bis der Zug nach Sulzbach
endlich eintrifft (auf dem Nebengleis bestaunen die Männer einen alten Zug mit
einer richtigen Dampflokomotive). Unterwegs steigen noch die Besucher von
Cannstatter Volksfest ein und wir kommen gesund gegen Mitternacht wieder in
Auf diesem Weg grüßen wir auch das Ehepaar Knust aus Stuttgart-Riedenberg, die mit uns im Hotel wohnten und für nächstes Jahr für den Gartenbauverein ebenfalls eine solche Reise planen. Angenehme Nachbarn im Speisesaal waren uns auch Geli und Dieter aus Saarbrücken, die wir hier ebenfalls grüßen.
Zusammenfassend
kann gesagt werden:
Es war eine sehr abwechslungs- und erlebnisreiche Woche im schönen Italien.
Stolz können wir auf uns selbst sein, denn wir haben auch viel geleistet dabei.