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OG Heilbronn
 

 

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Ortsgruppe Heilbronn
Naturschutz
Seite 1


Inhalts-Verzeichnis:
 
12./13.08.11 Pflegearbeiten Bereich Wüstenrot Seite 1
22.u.24.10.11 Pflegearbeiten Bereich Hergstbachtal Seite 2

Der Schwäbische Albverein ist seit Juni 1994 als Naturschutzverband nach § 29 des  Bundesnaturschutzgesetzes anerkannt. Wir werden auch künftig unseren ganzen Einfluss um die Bewahrung unserer Heimatlandschaft, mit dem Schwerpunkt Naturschutz und Landschaftspflege, geltend machen. Durch Landschaftspflegeeinsätze in und bei den durch den Heilbronner Gau des Schwäbischen Albvereins betreuten Naturschutzgebieten und Naturdenkmalen engagieren sich auch die Mitglieder unserer Ortsgruppe. Nur so kann unsere liebliche Heimatlandschaft auf Dauer erhalten werden. Der Schwäbische Albverein wird, wo immer möglich, versuchen, den heutigen Problemen mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu begegnen und sich auf allen Ebenen (Ortsgruppen, Gau und Hauptverein) aktiv für den Natur- und Umweltschutz einsetzen. Hand an die Natur zu legen, ist für viele Mitglieder auch unserer Ortsgruppe nichts Verwerfliches. Viele tun es mit viel Einsatz und Freude.

Unter der Leitung von Gau-Naturschutzwart Adolf Feucht pflegen unsere Helferinnen und Helfer zusammen mit denen weiterer Ortsgruppen des Heilbronner Gaus Naturschutzgebiete, Naturdenkmale und schützenswerte Biotope unserer Heimat. Es sind dies das NSG Rottal, ND Spatzenhofwiese und weitere Wiesen in Wüstenrot und beim Hasenhof. Ebenso die ND Bachwingert und Wacholderheide im Hergstbachtal bei Ruchsen (Möckmühl).

Nachdem ehrenamtliche Helfer die Wiesen und Hänge mit Balkenmähern und Freischneidegeräten abgemäht haben, wird das angefallene Schnittgut mit Rechen und Gabeln zu Mahden zusammengerecht, damit es dort, wo ein Ladewagen gut einsetzbar ist, aufgenommen, gehäckselt und zum Kompostplatz gefahren werden kann. Dort, wo dies nicht möglich ist, wird das Mähgut zum Teil auf Planen geladen und darauf dort hin gezogen, wo festerer Untergrund ist und dann mit den Gabeln auf leichtere Wagen geladen und von diesen dann fort geschafft. Wo es von der Geländebeschaffenheit und ohne Beeinträchtigung der Vegetation gemacht werden kann, wird das zusammen getragene Heu auch an Ort und Stelle verbrannt.

 

Bilder von unserem Pflegeeinsätzen im Bereich Wüstenrot

Anfang bis Mitte August 2011 zunächst Mähen und danach Abräumen im NSG Rottal und den benachbarten ND Spatzenhofwiese und Orchideenwiese beim Hasenhof.
An den verschiedenen Standorten gedeihen die Trollblume, Schachblume, das breitblättrige Knabenkraut und noch viele andere Blütenpflanzen.

 

Wenn sie im Rottal, auf der Spatzenhofwiese und bei der Hasenhofwiese wiederkommen und gedeihen, dann hat sich unser Engagement gelohnt!
 
Geflecktes Knabenkraut

 
 
Trollblume
 
Schachblume
Zunächst musste das üppig gewachsene Gras mit Balkenmähern gemäht werden, damit das Heu zu einem späteren Zeitpunkt gerecht, zusammengetragen und abtransportiert werden konnte. Auf der Spatzenhofwiese und auch auf der Wiese beim Hasenhof begannen nun die Arbeiten mit Zusammenrechen und Gabeln auf die bereitgestellten Ladewagen.



Eintreffen der zahlreichen Helfer am Freitag, 12. August, früh morgens
und Beginn mit der Arbeit bei der Spatzenhofwiese


Begrüßung der großen Zahl von Helferinnen und Helfern ...
 


... und Einteilung in Arbeitsgruppen.

 




... und schon begann die Arbeit.




Wo es die Bodenbeschaffenheit zulässt, kann das Mähgut mit dem schweren Ladewagen aufgenommen werden, ansonsten muss es zu den Wagen getragen und dort aufgegabelt werden.



Die Wolken verdichteten sich und man musste alsbald mit Regen rechnen.







Schon war er da, - der Regen!
Doch unter dem schützenden Dach der Bäume schmeckte das Vesper um so besser.
 



Das Wetter hatte ein Einsehen, denn es war nur ein kurzer Schauer.


Fortsetzung der Arbeiten im Rottal.


So, wie das Mähgut noch im Tal liegt, muss es zusammengerecht und
anschließend auf die Ladewagen verfrachtet werden.
 




Bei der Arbeit.

 


Beim Mittagessen.


Am anderen Morgen wurde die Arbeit im Rottal fortgesetzt.


Beim Abgang ins Tal.

 


Motorisiert kam Wüstenrot´s Bürgermeister Heinz Nägele
und wurde von der Gruppe mit Neugierde erwartet.




Gau-Naturschutzwart Adolf Feucht berichtet, dass eine neue Methode
zum Transport des Heus mit der Plane ausprobiert werden soll.

 


Heinz Nägele hat eine Motorwinde mitgebracht mittels der
die mit Heu beladene Plane zum Ladewagen herangezogen wird.
 


Helfer beim Beladen der Plane.

 


Heinz Nägele ließ es sich nicht nehmen,
die Plane für die "letzte Fahrt" nach hinten zu tragen.
 


Nun war es Adolf Feucht,
der sich für das Engagement der Gemeinde Wüstenrot und darüber hinaus
für den persönlichen Einsatz ihres Bürgermeisters bedankte.



 
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Bildautor: Horst Breitenberger.
     
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