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Albverein
Gemmrigheim M.
Dietrich 07143 /
4141
Der
Schwäbische Wald ist eine Oase zu den Industriezentren
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Albvereins-Ortsgruppe war um Rudersberg und im Wieslauftal
unterwegs
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Gemmrigheim.- Ganz auf Natur und frühere geschichtliche
Ereignisse war die Tageswanderung
vom Albverein rund um die Großgemeinde Rudersberg am Tag
"Mobil ohne Auto" ausgerichtet. Wanderführer
Gebhard Breckle war früher 2
1/2 Jahre als Pfarrer dort tätig und hat die vielseitige
Natur mit seinen Schönheiten lieben und schätzen gelernt.
Vielen Wanderfreunden durfte er an diesem Sonntag
die meist noch herkömmliche Landschaft zeigen und in seinen
Beiträgen näher
erklären. Dabei war deutlich zu erkennen, wie sehr Gebhard
Breckle heute noch
mit seiner ehemaligen Dienststelle Rudersberg verwachsen ist.
Die
Wandergruppe war mit 37 Teilnehmern bunt gemischt, wieder mit
einigen neuen
Gästen und 2 Kindern.
Das Wetter ließ sich gut an, es war ideal für die 16
km-Tour, die man gemächlich anging. Vor Einstieg in den
Rundkurs gab Breckle
in einer kurzen Andacht besinnliche Worte, die auch unsere Schöpfung
umschrieb.
Zu viel davon werde mutwillig zerstört oder ausgebeutet. Mit
Glockengeläute aus dem
Wieslauftal zog die Mannschaft am Galgenberg los, durch Streuobstwiesen,
wie sie in der Gegend typisch sind. Ein herrliches Panorama tat
sich über Lindental, das untere Wieslauftal, Schlechtbach und
die Mittelpunktgemeinde auf. Mit einigen Teilgemeinden zählt
Rudersberg 10000 Einwohner. Die
Wieslaufbahn wird neuerdings wieder von den angrenzenden
Gemeinden betrieben.
Einige Male ging es rauf und runter, doch mit Halts und
geschichtlichen Beiträgen
wurde es über den Tag angenehm kurzweilig. Auf der Höhe beim
Edel- mannshof
war es Zeit zu einer Stärkung aus dem Rucksack.
Die
Frage der Kurzstrecke wurde immer wieder angesprochen. Schließlich
war sie angeboten und sie
sollte den Schwächeren nicht vorenthalten werden. Mit viel
Geschick, mit aufmunternden
Worten und stets motivierend blieb die Truppe beisammen und brach
dann über das Igelsbachtal zur letzten Etappe auf. Gegen 16
Uhr war dann die
Haube, der höchste Punkt in der Gegend, gemeinsam erreicht.
Stolz und glücklich
waren alle. Viel Zeit für die sonst übliche Rundumsicht
blieb nicht, denn ein
Regenschauer zog auf, was die Wanderer auf dem letzten
Kilometer im Spurt
ins Lokal trieb.
Schön
und voll gelungen war der Tag, so zufrieden wurde das
Essen zum Abschluss einge- nommen.Viel Zustimmung gab es für
den Wanderführer,
der zusammen mit Hans Thewald
die Ausfahrt bestens vorbereitet hatte. Wegen anderen
Verpflichtungen konnte er an der Wanderung leider
nicht teilnehmen. Mit
vielen neuen Eindrücken brachte Busfahrer Uwe die
Sonntagswanderer wieder
ins Neckartal zurück. VM Gerhard Reisinger dankte allen Verant-
wortlichen sehr herzlich.
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