Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim

  

Rückblicke 0822

Albverein  Gemmrigheim  M. Dietrich  07143 / 4141 

Der Schwäbische Wald ist eine Oase zu den Industriezentren
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Albvereins-Ortsgruppe war um Rudersberg und im Wieslauftal unterwegs
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Gemmrigheim.- Ganz auf Natur und frühere geschichtliche Ereignisse war die
Tageswanderung vom Albverein rund um die Großgemeinde Rudersberg am Tag "Mobil ohne Auto" ausgerichtet. Wanderführer Gebhard Breckle war früher 2 1/2 Jahre als Pfarrer dort tätig und hat die vielseitige Natur mit seinen Schönheiten lieben und schätzen gelernt. Vielen Wanderfreunden durfte er an diesem Sonntag die meist noch herkömmliche Landschaft zeigen und in seinen Beiträgen näher erklären. Dabei war deutlich zu erkennen, wie sehr Gebhard Breckle heute noch mit seiner ehemaligen Dienststelle Rudersberg verwachsen ist. 

Die Wandergruppe war mit 37 Teilnehmern bunt gemischt, wieder mit einigen neuen Gästen und 2 Kindern. Das Wetter ließ sich gut an, es war ideal für die 16 km-Tour, die man gemächlich anging. Vor Einstieg in den Rundkurs gab Breckle in einer kurzen Andacht besinnliche Worte, die auch unsere Schöpfung umschrieb. Zu viel davon werde mutwillig zerstört oder ausgebeutet. Mit Glockengeläute aus dem Wieslauftal zog die Mannschaft am Galgenberg los, durch Streuobstwiesen, wie sie in der Gegend typisch sind. Ein herrliches Panorama tat sich über Lindental, das untere Wieslauftal, Schlechtbach und die Mittelpunktgemeinde auf. Mit einigen Teilgemeinden zählt Rudersberg 10000 Einwohner. Die Wieslaufbahn wird neuerdings wieder von den angrenzenden Gemeinden betrieben. Einige Male ging es rauf und runter, doch mit Halts und geschichtlichen Beiträgen wurde es über den Tag angenehm kurzweilig. Auf der Höhe beim Edel- mannshof war es Zeit zu einer Stärkung aus dem Rucksack.

Die Frage der Kurzstrecke wurde immer wieder angesprochen. Schließlich war sie angeboten und sie sollte den Schwächeren nicht vorenthalten werden. Mit viel Geschick, mit aufmunternden Worten und stets motivierend blieb die Truppe beisammen und brach dann über das Igelsbachtal zur letzten Etappe auf. Gegen 16 Uhr war dann die Haube, der höchste Punkt in der Gegend, gemeinsam erreicht. Stolz und glücklich waren alle. Viel Zeit für die sonst übliche Rundumsicht blieb nicht, denn ein Regenschauer zog auf, was die Wanderer auf dem letzten Kilometer im Spurt ins Lokal trieb. 

Schön und voll gelungen war der Tag, so zufrieden wurde das Essen zum Abschluss einge- nommen.Viel Zustimmung gab es für den Wanderführer, der zusammen mit Hans Thewald  die Ausfahrt bestens vorbereitet hatte. Wegen anderen Verpflichtungen konnte er an der Wanderung leider nicht teilnehmen. Mit vielen neuen Eindrücken brachte Busfahrer Uwe die Sonntagswanderer wieder ins Neckartal zurück. VM Gerhard Reisinger dankte allen Verant- wortlichen sehr herzlich.

                                                                  


 

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