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Albverein
Gemmrigheim M.
Dietrich o7143
/ 4141
In
Weinbaugebieten gedeihen auch Mandelbäume
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Am Ortsausgang beim Steinbruch wird künftig ein Mandelbaum blühen
und Früchte tragen
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Gemmrigheim.- Zum 24. Tag des Baumes pflanzte die
Albvereins-Ortsgruppe am
östlichen Ortsausgang bei schönstem Frühlingswetter einen
Mandelbaum. Eine
über Jahre weiter- geführte Tradition
in Zusammenarbeit mit der Gemeinde dient
der Naturerhaltung für die Nachwelt. Eine stattliche
Besucherzahl war Zeuge
dieser alljährlichen Pflanzaktion.
Im
Kreis um die Pflanzstelle in der erwachenden Natur waren vor allem die Kinder
gespannt auf das Ereignis. Liedbeiträge vom Sing- und
Musizierkreis und
Tanzeinlagen der Kinder und Jugendlichen gaben dem Vorhaben
einen fröhlichen
Rahmen. So begrüßte Vertrauensmann Gerhard Reisinger die Gäste
mit allen Mitwirkenden sehr herzlich. Auf Gemeindeeigenem
Boden zwischen
einem Linden - und Ahornbaum, die vor Jahren schon gepflanzt wurden,
war die Pflanzstelle vorbereitet.
Revierförster Bernd Renner erläuterte
den Mandelbaum in seiner Art besonders als Frühblüher.
Überall wo Weinbau
betrieben wird fühle
sich der Mandelbaum vom Klima her wohl. Ob
er aus den nahen Osten oder aus Afrika stamme, sei nicht genau
bekannt. Neu
zu hören war, dass der Mandelbaum zu den Rosengewächsen zähle
und ähnlich
wie die Pfirsichkulturen zu behandeln sei. Die rosarote Blütenpracht
im zeitigen Frühjahr verschönert Vorgärten und
Landschaften. Mit einem
Gedicht von Hermann Hesse übergab Renner den
noch zierlichen Baum
an die Natur. Mit Eifer gingen
dann die Kleinsten an das Einpflanzen und
Anfüllen. Spass machte es auch den Erwachsenen, denn was
passte besser
in einen so sonnigen Frühlingstag. Es ist zu wünschen, dass
der Mandelbaum
für die Bürger eine Zierde bleibt
und dass er vom Baumfrevel verschont
bleibt.
In
der anschließenden kleinen Bewirtung
konnte man die Rote Wurst
und das
Viertele im Freien genießen, die wärmende Sonne machte es möglich.
Gedankt
wurde noch dem Wirtschaftsteam, allen Beteiligten mit der
Gemeinde für
den Standort und die Übernahme der Baumkosten. Geplant wurde
die Pflanzung
vom Naturschutzwart Rolf Jäger, er hatte in einer Woche 2 Veranstaltungen
zu organisieren.
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